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    Unsere Geschichte

    Die Wurzeln liegen in Afrika

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    Glaubensgrundsätze

    7 Punkte, die wir vertreten

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    Organisation und Finanzen

    eingetragener, gemeinnütziger Verein

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    Mission und Gemeindegründung in Europa

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    Unsere Angebote

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Wer sind wir?

Unsere Geschichte und unser Selbstverständnis

Unsere Geschichte

1968 kam Missionar Jean-Jacques Rothgerber von einem mehrjährigen Afrika-Aufenthalt zurück. Schon 1967 schenkte Gott ihm, als unserem Missionsgründer, eine Last für die Verkündigung des Evangeliums in Europa.

Am Anfang kam es zu Evangelisationsfreizeiten mit jungen Leuten in allermeist schwach oder gar nicht evangelisierten Gebieten Frankreichs.

Kandidaten Missionsausbildung

Kandidaten Missionsausbildung

So entstanden erste Gemeinden, und junge Menschen sahen sich von Gott in seinen Dienst gerufen.

Die kleine Missionsbewegung weitete sich auf vorhandene Kontakte in Deutschland aus. Von 1975 bis 1977 traf sich ein Missionsteam mit ca. 50 jungen Leuten mehrmals im Jahr zu Rüsttreffen und gemeinsamen missionarischen Einsätzen.

Da sich immer mehr junge Menschen von Jesus Christus für einen vollzeitlichen Dienst berufen sahen, wurde 1976 eine dreijährige, vollzeitliche Missionsausbildung begonnen. Das Ziel war, eine stark praxisorientierte geistliche Ausbildung zu vermitteln und gleichzeitig das Anliegen von Evangelisation und Gemeindegründung voranzutreiben. Diese Missionsausbildung wird bis heute weitergeführt. Im Herbst 2008 haben sieben Missionskandidaten mit einer neu konzipierten und intensivierten Ausbildung begonnen.

Missionshaus Alpenblick

Missionshaus Alpenblick

Im Mai 1975 wurde ein Missionshaus in Hemberg/Schweiz gestiftet, das (als Freizeitheim) viele wichtige Aktivitäten unserer Arbeit durchführt. Es dient auch zur Erholung unter Gottes Wort. Näheres unter: www.missionshaus-alpenblick.com

Ein weiterer Impuls war eine jährliche Missionskonferenz auf dem Frauenkopf in Stuttgart (ab 1975), wo sich ein Freundeskreis für die Missionsarbeit formierte. Seit 1984 wird diese Veranstaltung jeweils am Himmelfahrtstag durchgeführt, um vom aktuellen Missionsgeschehen zu berichten.

Nachdem Gott sein Werk auf diese Weise bestätigt hatte, wurde am 05.03.1977 der Verein „Evangelium für Alle e.V.“ gegründet, um der Missionsarbeit in Deutschland eine rechtliche Grundlage zu geben.

Missionskonferenz in Stuttgart

Missionskonferenz in Stuttgart

So führte es Gott, dass im Mai 1977 der erste Missionar nach Regensburg/Bayern für eine Gemeindegründungsarbeit ausgesandt werden konnte. In den folgenden Jahren kam es durch Gottes Wirken zu weiteren Gemeindegründungen in Frankreich, Deutschland und Österreich. Gerade in den letzten Jahren sind Gemeinden in Straubing/Niederbayern (2004) und Deggendorf/Niederbayern (2007) entstanden. Weitere Gemeindegründungen in Nürtingen (Baden-Württemberg) und im Achental (Bayern) sind im Werden.

Seit 1980 findet ein jährliches Jugend-Missionstreffen unter dem Namen „Missio-Treff“ statt. Es dient der Motivation und Zurüstung von jungen Christen für Gemeindearbeit und Mission. Siehe auch: www.missiotreff.de

Die regelmäßigen Missionsnachrichten erscheinen als „EfA-Nachrichten“ seit 1986 vierteljährlich.


Frauenwochenende

Frauenwochenende

Im November 1988 fand ein erstes Brüdertreffen verantwortlicher Gemeindeältester und Mitarbeiter statt. Die neu entstandenen Gemeinden sowie die Kreise und Gemeinden des Trägerkreises der Mission sahen die Notwendigkeit, sich gegenseitig zu ergänzen und zu unterstützen. Dieses Treffen wurde ein beständiger jährlicher Termin, der inzwischen durch zwei jährliche Frauentreffen ergänzt wird. So entstand eine Arbeitsgemeinschaft von Gemeinden als ein zweites Betätigungsfeld von EfA. Gerne wird EfA auch einmal als „Eine-Familien-Angelegenheit“ bezeichnet. So drücken wir unsere Verbundenheit untereinander aus. Bei verschiedenen Gelegenheiten trifft sich die EfA-Familie. Es gibt gemeinsame Missionskonferenzen, Freundestreffen, Freizeiten und Seminare, die der Zurüstung zum Dienst in Gemeinde und Mission dienen.

1996 übergab Jean-Jacques Rothgerber die Missionsleitung an Michael Happle und Werner Köhler.

Einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung bis in die heutige Zeit bietet unsere 2007 erschienene 74-seitige Jubiläumsbroschüre „Gott ist treu – das haben wir erfahren – 30 Jahre Mission Evangelium für Alle“.

Unser Selbstverständnis

Evangelium für Alle (EfA) ist ein freies Missionswerk, d.h. wir gehören keiner Landeskirche und auch keinem freikirchlichem Gemeindebund an. Die über EfA miteinander verbundenen Gemeinden verwalten sich in jeder Hinsicht selbst und arbeiten familiär zusammen. Insofern kann man EfA auch so übersetzen: Eine Familien-Angelegenheit.

Für das persönliche Leben der Gläubigen und somit auch der Gemeinde ist uns folgendes besonders wichtig:
  • Die Bekehrung von der Welt zu Jesus Christus, von der Finsternis zum Licht, von der Gewalt des Satan zu Gott (Apg. 26,18). Dies ist in Verkündigung und persönlicher Seelsorge die Grundlage aller unserer Bemühungen.
    • Dazu gehört das Vertrauen auf die Gnade Gottes, durch die wir allein vor dem Gericht Gottes gerettet werden können (Epheser 2,8-10). Wir haben nichts vorzuweisen, was uns vor IHM retten würde. Deshalb dürfen wir im Glauben die Gnade Gottes erfassen, die verurteilte Sünder gerecht spricht.
    • Durch Seine Gnade werden wir auch in Befreiung geführt von allem verkehrten Denken, Reden und Handeln und auch von allen Bindungen an Sünde oder satanische Mächte. Wen der Sohn Gottes frei macht, der ist recht frei (Johannes 8,31-36; Lukas 4,18.19; 1.Petrus 1,18-20). Wir erleben Jesus Christus als unseren Erlöser. Insofern stehen wir auf dem Boden der Reformation.
    • Zur Bekehrung gehört aber auch die Umkehr von einer Lebensgrundlage, in der der Mensch sich selbst bestimmt. Bekehrung führt zu einer völligen Auslieferung des Lebens an Jesus, damit ER unser Leben gestaltet zu seiner Verherrlichung. Jesus hat uns als Jünger berufen, die IHN lieben, IHN ehren und IHM vorbehaltlos dienen. Wir erleben Jesus Christus als unseren Herrn.
  • Mit der Bekehrung beginnt ein wachstümlicher Prozess, in dem wir Ermahnung und Ermutigung durch das Wort Gottes, aber auch durch andere Christen brauchen. Die Bibel nennt dies Heiligung. Wir dürfen „durch das Anschauen Seiner Herrlichkeit verwandelt werden in Sein Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn“ (2.Korinther 3,18). Auch hierbei sind wir völlig auf Jesus Christus angewiesen. In dieser Beziehung haben wir unsere Wurzeln im Pietismus.
    Wir betonen die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in unserem Leben und sehnen uns nach der Erfüllung durch ihn. Aber wir stehen kritisch zu verschiedenen Lehren und Praktiken der pfingstlich/charismatischen Bewegung.
  • Als Christen gehören wir seit unserer Wiedergeburt zur weltweiten Gemeinde des Herrn. Es ist aber auch Gottes ausdrücklicher Wunsch, dass wir zu einer örtlichen Gemeinde gehören. Dort dürfen wir gemeinsam dem Herrn Jesus (in Gottesdienst, Gebet und Nachfolge), aber auch einander (in Seelsorge, Diakonie und Gemeinschaft) sowie miteinander Menschen dienen, die Jesus Christus nicht kennen (Evangelisation, Mission). Im Gemeindeverständnis und der gelebten Praxis stehen wir den freikirchlichen (Täufer-)Gemeinden nahe.

    Wir freuen uns über die Einheit aller Wiedergeborenen und wollen sie in brüderlicher Weise fördern. Aber wir halten Distanz zu menschlichen Vereinigungsbestrebungen auf Kosten biblischer Wahrheit, wie wir sie in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und teilweise auch in der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) beklagen müssen.

  • Die Gemeinde des Herrn Jesus hat ein alles überragendes Ziel, und das ist die ewige Vereinigung mit IHM. Wir erwarten den Tag – sei es durch den Tod oder die Wiederkunft des Herrn – an dem wir für immer in seine Gegenwart treten dürfen. Wir erwarten – aufgrund der biblischen Aussagen und der zeitgeschichtlichen Entwicklung – dass Jesus Christus schon sehr bald wiederkommen könnte. Darauf wollen wir uns in Liebe, Vertrauen und Gottesfurcht vorbereiten.
  • Bis dahin wollen wir den Auftrag zur Weltmission ernstnehmen. Wenn uns als direkter Auftrag auch das katholisch dominierte, deutschsprachige Europa sowie Frankreich auf dem Herzen liegen, senden und unterstützen wir doch auch Missionare in vielen verschiedenen Ländern, die dort meist mit Partnermissionen arbeiten.

Organisation und Finanzen

Die Mission „Evangelium für Alle“ (kurz EfA) wurde 1977 als eingetragener Verein gegründet und hat ihren Sitz in Rudersberg bei Winnenden. Sie ist vom Finanzamt Stuttgart als gemeinnützig anerkannt.

Die Vereinsmitglieder bilden das Missionskomitee. Es setzt sich zusammen aus einigen vollzeitlichen Mitarbeitern und Vertretern der Gemeinden.

Aus dem Kreis der Vereinsmitglieder (Missionskomitee) wird die Missionsleitung berufen.

Wir stützen uns in allen unseren Bedürfnissen auf die Verheißungen Gottes nach Matthäus 6,33:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.“

Die Ausweitung des Werkes oder die Zahl der Mitarbeiter hängt deshalb nicht von unseren finanziellen Verhältnissen ab, sondern vom Auftrag Gottes, der uns zur rechten Zeit das Nötige geben wird. Wir erlassen keine Spendenaufrufe.

Neu gegründete Gemeinden sollen geistlich, rechtlich und finanziell selbständig werden. Die Gemeinschaft mit EfA kann in brüderlicher Verbundenheit und Zusammenarbeit beibehalten werden. Hier kommt besonders die andere Übersetzung von „EfA“ zum Tragen – Eine Familien-Angelegenheit. Es gibt keine zentrale Leitung der Gemeinden, aber ein familiäres Zusammenarbeiten und eine gegenseitige Verantwortung.

Unsere Ziele

Deutschland ist heute in religiöser Hinsicht eine „Drittel-Gesellschaft“: ca. 1/3 Evangelische, 1/3 Katholiken, 1/3 Andere.

Infolge der zunehmenden Säkularisierung gibt es in Europa immer mehr Menschen, die die Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus noch nie gehört haben oder nur eine verzerrte Wiedergabe davon kennen.

Auch in vielen, traditionell katholischen Gebieten ist das biblische Evangelium nur wenig bekannt. Immer mehr muss das Evangelium von Jesus Christus auch im Unterschied zu anderen Religionen und liberaler Theologie bezeugt werden. Auch finden nicht wenige Christen in ihren Gemeinden nicht mehr die geistliche Nahrung, die sie suchen und benötigen.

Jesus Christus hat gesagt: „Ich will meine Gemeinde bauen.“ Das geschieht auch heute noch, und so kommen Menschen zum lebendigen Glauben und es entstehen neue Gemeinden. Aus den genannten Gründen ist dieser Auftrag immer noch so aktuell wie damals.

  • Wir wollen aufgrund des Missionsbefehls Jesu Christi das rettende Evangelium bezeugen und verkündigen (Matth. 28,18-20).
  • Wir sehen unseren Auftrag besonders im säkularisierten Mitteleuropa, einem heute eher untypischen Missionsfeld, und machen vielfach sogenannte „Innere Mission“ oder „Inlandmission“.
  • Wir beten um Mitarbeiter/innen und senden sie aus. Aufgaben außerhalb von Europa setzen wir in Zusammenarbeit mit anderen Missionswerken um.
  • Wo Gott Gnade schenkt, möchten wir organisatorisch unabhängige Gemeinden nach dem Vorbild des Neuen Testaments gründen.
  • Wir unterstützen finanziell und administrativ Missions- und Gemeinde-gründungsarbeiten, so wie Gott uns die Mittel anvertraut.
  • Ein wichtiges Ziel ist, die neu gegründeten Gemeinden durch gegenseitige Dienste geistlich zu festigen, so dass auch sie wieder fähig werden, neue Gemeinden zu gründen.
  • Durch Mitarbeiterschulungen und Bibelkurse fördern wir junge Menschen sowie Gemeindemitarbeiter in ihrem Dienst in Gemeinde und Mission.
  • In einer dreijährigen Missionsausbildung begleiten wir neue Mitarbeiter in ihrer Vorbereitung für den vollzeitlichen Verkündigungs- und Missionsdienst.

Unsere Glaubensgrundsätze

1. Die Bibel

ist und enthält die einzige Grundlage unseres Glaubens. Sie ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testaments. Diese Heilige Schrift ist in allen Teilen von ‚Gott inspiriert und damit in den Urmanuskripten völlig fehlerlos (2. Tim. 3,16; 2. Petr. 1,21). Die Bibel ist unsere höchste und endgültige Autorität für Lehre und Leben. Sie muss mit Ehrfurcht behandelt und ihrem eigenen Anspruch gemäß ausgelegt werden. Die historisch-kritische Methode der Schrift¬auslegung mit ihrer Infragestellung von Wundern usw. lehnen wir entschieden ab. Wir glauben auch, dass Gott mit der Bildung des neutestamentlichen Kanons seine schriftliche Offenbarung an uns abgeschlossen hat.

2. Der eine Gott

existiert ewig, ohne Ursprung und Ende als drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist (Mt. 28,19; 2. Kor. 13,13). Er ist Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1. Mose 1,1; Hebr. 1,3; Offb. 20,11–15). In seinem Sohn Jesus Christus tritt er auch als Retter der Welt in Erscheinung (1. Joh. 4,15; Joh. 3,17).

3. Der Herr Jesus Christus

ist ewiger Gott (Joh. 1,1–3; 1. Joh. 5,20) und wahrer Mensch (Röm. 9,5; Phil. 2,5–8). Wir glauben an seine jungfräuliche Empfängnis (Mt. 1,18–23), an sein sündloses Leben (Hebr. 4,15), an seinen stell¬vertretenden, vollgenügsamen Opfertod (2. Kor. 5,21), an ihn als den einzigen Mittler und Erlöser der Menschen (1. Tim. 2,5–6), an seine leibliche Auferstehung (Lk. 24,26–43), an seine leibliche Himmelfahrt (Apg. 1,9) und an seine leibliche Wiederkunft (Apg. 1,11).

4. Der Heilige Geist

ist die dritte Person der Gottheit (Joh. 16,7). Er überführt die Welt von Sünde (Joh. 16,8–11). Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben. Er schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh. 3,5) und die Gliedschaft am Leib Jesu Christi (1. Kor. 12,13). Er bewohnt den Gläubigen ab dem Augenblick der Wiedergeburt, versiegelt ihn und verherrlicht Christus (Röm. 8,9; Eph. 1,13–14).

Der Heilige Geist möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Eph. 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2. Kor. 3,17–18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal. 5,22), die das offensichtliche Zeichen der Wiedergeburt und der nachfolgenden Heiligung ist.

Der Heilige Geist schenkt den Gläubigen Gnadengaben, Charismen. Er ist souverän in der Mitteilung und den Wirkungen seiner Gnadengaben (Röm. 12,3–8; 1. Kor 12,8–10). Wir glauben jedoch, dass keine bestimmte Gabe als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1. Kor. 12,28–30).

5. Der Mensch

ist von Gott geliebt (Joh. 3,16). Er ist eine direkte Schöpfung und ein Abbild Gottes (1. Mose 1,26–27). Die verschiedenen Evolutionstheorien (theistische; atheistische) lehnen wir ab.

Nach seiner Erschaffung fiel der Mensch in Sünde (1. Mose 3,1–24) und starb geistlich (1. Mose 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder (Röm. 3,23; Eph. 2,1).

Aus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen noch durch Philosophien und eigene Anstrengungen erretten (Eph. 2,8–9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh. 3,7) und vorher eine aktive Hinwendung zu ihm, verbunden mit einer Abkehr von allen falschen Wegen (Apg. 3,19; 19,19).

6. Das Heil

ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes. Es wird weder auf sakramentalem Weg durch ein automatisch wirksames Heilsmittel (Taufe, Abendmahl oder ähnliches) noch durch gute Werke erworben, sondern als freies Geschenk durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk auf Golgatha empfangen (Röm. 3,24.28; Tit. 3,5–7).

Die Bibel sagt, dass der Herr seine Kinder durch den Glauben zur Seligkeit bewahrt (Joh. 10,27–29; 1. Petr. 1,3–5). Aber sie warnt auch vor Selbstsicherheit und ermahnt uns, am Glauben festzuhalten (1. Kor. 10,11–12; Hebr. 2,1; 6,4–6; 10,26–31; Offb. 3,10).

Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich der Errettung verschiedene Anschauungen existieren (Unverlier¬barkeit des Heils; Verlierbarkeit des Heils; komplementärer Standpunkt: die Bibel lehrt beide Aussagen¬reihen). Wir vertreten weitgehend den Standpunkt der „Verlierbarkeit des Heils“; andere Standpunkte sind in unserem Missionswerk möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

7. Die Gemeinde Jesu Christi

besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen (1. Kor. 12,13) von Pfingsten (Apg. 2) bis zur Entrückung bzw. Wiederkunft (1. Thess. 4,13–17). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Eph. 1,22–23; 5,25–32). Wir sind überzeugt, dass Gott die gegenseitige Verantwortlichkeit für unser Leben als Christen und die verbindliche Leitung der Gemeinde durch männliche Älteste und Diakone will (1. Tim. 3,1–7; Titus 1,5–9; Hebr. 13,17).

8. Die örtliche Gemeinde

ist eine Versammlung wiedergeborener Menschen, die dazu berufen sind, die Herrlichkeit Gottes an einem bestimmten Ort in verbindlich gelebter Gemeinschaft und auf der Grundlage des Wortes Gottes vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt darzustellen.
Die Versammlungen der örtlichen Gemeinde dienen zur Verkündigung und zum Lehren des Wortes Gottes, zur Gemeinschaft, zum Feiern des Gedächtnismahls und zum Gebet. Dazu gehört auch die Anbetung Gottes, sowie auch die gegenseitige Stärkung und Hilfeleistung (Apg. 2,42.46; 1. Thess. 1,8).

Das Haupt der Gemeinde ist Jesus Christus (Kol. 1,18). Jede örtliche versammelte Gemeinde untersteht direkt diesem Haupt.

9. Das Christenleben

ist ein Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh. 15,1–8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal. 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und darüber hinaus zu allen Menschen sicht¬bar (1. Kor. 13; 2. Petr. 1,7; Tit. 3,2).

10. Die Taufe

von an Christus gläubig Gewordenen und das Gedächtnismahl sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter, die wir dankbar und gehorsam ausüben. Wir verstehen sie aber nicht als Sakrament (heilsvermittelnde Handlung).

Wir glauben, dass zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die von falschen Wegen umgekehrt waren (Apg. 2,38; 9,18–19), denen der Herr das Herz geöffnet hatte (Apg. 16,14–15) und die wirklich gläubig geworden waren (Apg. 8,12.37; 18,8). Solche Menschen wurden durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft (Mt. 28,19).

Die biblische Taufe ist die äußere Darstellung der inneren Realität des Glaubens an das Mitgekreuzigt-, Mitbegraben- und Mitauferstandensein in Christus (Röm. 6,3–11).

11. Das Gedächtnismahl

wirkt keine Vergebung der Sünden, sondern stärkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes, den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi und sein Erlösungswerk (1. Kor. 11,23–26). Es ist Gottes Wille, dass am Gedächtnismahl nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbst¬prüfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1. Kor. 11,27–32).

12. Der Satan

existiert als Person und ist der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen (Joh. 8,44; Offb. 12,1–12). Er befehligt ein Heer von Dämonen (Eph. 6,11–12) und macht das tägliche Anlegen der geistlichen Waffenrüstung nötig (Eph. 6,10–20). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind die Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Offb. 20,10).

13. Wiederkunft und Entrückung

sind eine klare Lehre der Schrift (Mt. 24,30; 1. Thess. 4,13–18). Der Herr wird wiederkommen, um die Seinen zu sich zu holen; dann wird er auf der Erde zunächst das messianische, tausendjährige Friedens¬reich aufrichten (Offb. 20,1–6). Wir sind uns bewusst, dass hinsichtlich des Zeitpunktes der Entrückung verschiedene Anschauungen existieren (vor, während oder nach der großen Trübsal). Diese Standpunkte sind in unserem Missionswerk möglich und dürfen in Liebe und Brüderlichkeit vertreten werden.

14. Das zukünftige Leben

bedeutet die bewusste Existenz der Toten (Lk. 16,19–31), die Auferstehung des Leibes (Joh. 5,28–29), das Gericht und die Belohnung der Gläubigen (2. Kor. 5,10), das Gericht und die ewige Verdammnis der Ungläubigen (Offb. 20,11–15), das ewige Leben der Geretteten (Joh. 3,16) und die ewige, unauf- hebbare Strafe der Verlorenen (Mt. 25,46; 2. Thess. 1,8–9).

Unser Leitbild

Gott lässt Gemeinde- und Missionsarbeit ausführen, damit sie Ihn ehrt.

Daher soll alle unsere Arbeit geprägt sein von:

  • Verherrlichung von Jesus Christus: Wir wollen Jesus Christus durch Glauben und Leben, Denken und Handeln, Verkündigen und Helfen verherrlichen und ihn den Menschen groß machen.

    „So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matth 5,16)

  • Gottes Wort: Wir suchen in allen Bereichen das Reden Gottes zu verstehen, zu vermitteln und umzusetzen, wie es uns im Wort Gottes, der Bibel, vollkommen und vollständig dargelegt ist.

    „Alle Schrift ist von Gott eingegeben … damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.“ (2. Tim. 3,16-17)

  • Führung: Wir erbitten von Gott für unseren Dienst in Gemeinde und Mission die Führung in Übereinstimmung mit Gottes Wort.

    „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ (Ps. 119,105)

  • Evangelisation und Mission: Wir folgen dem weltweiten Missionsbefehl, indem wir unseren besonderen Auftrag in den deutschsprachigen Gebieten Europas (d. h. vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz) ausführen und dahin Mitarbeiter aussenden. Unser Gebet ist es, dass neue Gemeinden entstehen, in denen zum Glauben gekommene Menschen zur Nachfolge angeleitet werden.

    „Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ (Joh. 20,21)

  • Heiligung: Wir verfolgen das Ziel, dass Christen fruchtbar werden und bleiben, indem sie Christus ähnlicher werden und einander dienen.

    „… damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und unsträflich sei.“ (Eph. 5,26b-27)

  • Jüngerschaft: Wir erachten es als ein besonderes Vorrecht, örtlich und überörtlich für den Erhalt und die weitere Entwicklung der uns anvertrauten Aufgaben die nachfolgende Generation heranzubilden.

    „Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.“ (2. Tim. 2,2)

  • Gemeinschaft: Wir verstehen die durch EfA miteinander verbundenen Gemeinden als Familie, deren Glieder sich in dem gemeinsamen Auftrag gegenseitig fördern und weiterhelfen wollen. Dabei bekennen wir uns als Gemeinden zu dem Grundsatz: Selbständig, aber nicht unabhängig!

    „Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“ (1. Petr. 4,10)

Stand: Februar 2013

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Sermon-Online - Das Predigtportal

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Die wohl bekannteste Predigtdatenbank im evangelikalen Bereich. Wer auf der Suche nach bestimmten biblischen Themen oder Auslegungen biblischer Bücher ist, wird hier mit Sicherheit fündig.

 

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